Permalink

Wer ist Wriedt?

Es lief die 101. Minute des packenden Pokalfights von RB Leipzig und Bayern München, als Bayern zum vierten Mal in der Partie wechselte. Das ist nichts ungewöhnliches mehr, die Statuten erlauben seit letzter Saison einen vierten Wechsel pro Team, wenn eine Partie im Pokal in die Verlängerung geht.

Ungewöhnlicher war jedoch, wer da am Seitenrand stand. Denn der 23-jährige Kwasi Okyere Wriedt kam für Torschütze Thiago. Zu diesem Zeitpunkt hatten die personell durch die Verletzungen von Ribéry, Müller und James Rodriguez geschwächten Bayern lediglich noch Niklas Süle oder den 19-Jährigen Abwehrspieler Marco Friedl auf der Bank sitzen. Stürmer Wriedt war mit seinen 1,88 m die einzig sinnvolle Einwechslung für ein Spiel, in dem die Bayern sich in Überzahl längst handballartig um den Leipziger Sechzehner herumspielten.

https://www.instagram.com/p/BasAFIflzcZ/?taken-by=owriedt

Von Pauli II zu Bayern II in 4 Jahren

Der Weg von Kwasi Okyere Wriedt ist ungewöhnlich in Zeiten, wo viele Talente in jungem Alter bereits zahlreiche Bundesligaspiele vorzuweisen haben. Nicht so Wriedt. In Hamburg geboren gehörte er in der Saison 2013/2014 zum Kader der zweiten Vertretung vom FC St. Pauli, ehe er innerhalb der Regionalliga Nord zur Lüneburger SK Hansa wechselte, um mit 23 Treffern Torschützenkönig zu werden.

So folgte direkt der nächste Wechsel – eine Etage höher, zum VfL Osnabrück. Auch hier wird er mit 12 Saisontoren bester Schütze der Mannschaft. Als alles bereits danach aussieht, als verbringe er die neue Saison ebenfalls in der Stadt an der Hase, wechselte er nach drei Spieltagen zum FC Bayern München. Vorgesehen war er für die Zweite Mannschaft, versteht sich. Ein vermeintlicher Rückschritt, kehrte er doch in die Regionalliga zurück. Das hinterließ auch bei vielen Osnabrücker Fans Unverständnis.

Starke Leistungen und Trainerwechsel

Bei den Bayern Amateuren fällt Wriedt jedoch erst einmal mit einer bockstarken Statistik auf: 12 Spiele, 9 Treffer. Und auch in der ersten Mannschaft durfte er auf sich aufmerksam machen: So zum Beispiel im „Rettungsspiel“ gegen die Offenbacher Kickers, wo er direkt doppelt einnetzte. Von einem Pflichtspieleinsatz war er da jedoch weit entfernt. Das änderte sich, als Heynckes Ancelotti ablöste.

https://www.instagram.com/p/BYbbJdpHFzL/?taken-by=owriedt

Direkt im ersten Spiel unter Heynckes stand Kwasi Okyere Wriedt auf einmal im Kader der Bayern. Die zunehmenden Verletzungen von Offensivspielern mag ihm dabei in die Karten gespielt haben. Auch andere Spieler der zweiten Mannschaft schaffen es immer mal wieder ins Aufgebot des Rekordmeisters. Aber mit 23 Jahren erscheint der Aufstieg von Wriedt tatsächlich spät.

Debüt im DFB-Pokal mit Knall-Effekt

Nachdem er seither am Wochenende Doppelschichten schob – auf der Bank der Bayern-Profis und in der Startelf der Amateure, kam sein Moment in der gestrigen Begegnung zwischen Leipzig und Bayern. Jupp Heynckes vertraut dem Deutsch-Ghanaer. Und drückte dies im Vorfeld gegenüber Wriedt auch aus:

Er meinte, dass ich auf der linken Seite spielen, torgefährlich sein und den entscheidenden Treffer machen soll. Dann hat er mit mir eine kleine Wette abgeschlossen, aber ich habe leider nur gegen die Latte geköpft. (Kwasi Okyere Wriedt nach dem Pokalspiel, Quelle: goal.com)

Kaum auf dem Platz, hätte Wriedt fast zum umjubelten Helden der Partie werden können. Lediglich die Unterkante der Latte verhinderte den perfekten Einstand. Dennoch tankte sich Wriedt vorne in die Zweikämpfe rein, wirkte mitunter noch etwas ungestüm aber zeigte Willen und Biss, den die Bayern in der Phase der Partie dringend benötigten.

Mit Kingsley Coman wurde ein weiterer Offensivspieler der Bayern gestern verletzungsbedingt ausgewechselt. Es könnte gut sein, dass es für Wriedt nicht die letzte Chance wird, sich zu empfehlen. Und weiter an seiner Geschichte zu arbeiten.

https://www.instagram.com/p/BapBCPUFs3v/?taken-by=owriedt

Permalink

Medien und Trainer: Geduld fordern, den Rausschmiss forcieren

Trainerwechsel bringen nichts. Das fand schon eine Spiegel-Studie im Jahr 2011 heraus. Dennoch bleibt es im Fußball der natürlichste Reflex, den Trainer bei ausbleibendem Erfolg auszutauschen. Das geht inzwischen ziemlich schnell, wie jüngst erst der FC Bayern München gezeigt hat. Während man bei den Bayern nach ausführlicher Betrachtung der Situation wohl tatsächlich zu dem Schluss kommen kann, hier wurde vielleicht sogar eher zu spät als zu früh entlassen, bleiben zahlreiche Fälle, wo Aktionismus die maßgebliche Motivation zu sein scheint.

Ein Aktionismus, der von den Medien befeuert wird. Denn die spielen seit Jahren eine merkwürdige Doppelrolle im Fußball-Business. Einerseits bemerken sie den immer schneller werdenden Trainerverschleiß, und sind sich nicht zu schade, in dem Fall die moralische Instanz zu spielen und schnell den Finger zu heben und die Sinnhaftigkeit auch ernsthaft zu hinterfragen.

Content über Alles

Andererseits bringen Trainerentlassungen eben Content, sie können kompletten Redaktionen das Tagesgeschäft deutlich erleichtern. „Warum ist Trainer A gescheitert, was sagen die Spieler dazu, wird nachgetreten, was macht Trainer B anders, wie ist sein erstes Training?“. Mit hoher Wahrscheinlichkeit gibt es in den Sportredaktionen des Landes mittlerweile festangelegte Fragenkataloge für den Fall eines Trainerwechsels.

Im aktuellen Fall ist diese Dynamik wieder beim 1. FC Köln und auch dem SV Werder Bremen zu beobachten. Insbesondere die Personalie Peter Stöger ist interessant. Nachdem er den 1. FC Köln zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert in das europäische Geschehen gehievt hat, folgte der Verkauf des Starspielers Anthony Modeste, es folgten Verletzungen von Schlüsselspielern wie Jonas Hector und Jhon Cordoba, knappe Niederlagen und Pech.

Schema F in der Schublade

Doch der mediale Reflex der Trainerentlassung ist zu stark, die zu schreibenden Artikel liegen zu sehr auf der Hand, als das man das Faß nicht aufmachen kann. Die Bildergalerie zum Trainerkarussell braucht eben regelmäßig neuen Input. „Guckt mal, wie irre die Vereine dieses Jahr ihre Trainer gewechselt haben“ heißt es dann von Seiten der Medien. Die zuvor wochenlang an den Verantwortlichen herumgezupft und gefragt haben, wann es denn endlich mal an der Zeit sei, etwas zu ändern.

Es wäre mal an der Zeit, etwas zu ändern. Aber am Diskurs an sich. Nicht falsch verstehen: Die Verantwortlichen in den Bundesligavereinen sind in keinem Fall unschuldige, lediglich von gemeinen Journalisten getriebene Menschen, denen die Entlassung ihrer Übungsleiter aufgezuwungen wird. Oftmals liefern sie selbst durch unglückliche, aber oft auch gezielte Interviewäußerungen den Startschuss zum Trainercountdown.

Aber statt diesen fröhlich mitzugröhlen, wäre eine tatsächliche Überprüfung des Status Quo nicht oft zielführender? Klar. Es reduziert die Zahl der Artikel, die man innerhalb von 20 Minuten unter Berücksichtigung jüngster Ergebnisse und Zitate zusammenschrauben kann. Aber wenn einem vom immer schneller werdenden Trainerkarussell schwindelig wird, sollte man vielleicht zuerst schauen, ob man nicht selbst an der Bremse sitzt.

 

 

 

 

 

Permalink

Muss Dortmund die Dembélé-Millionen reinvestieren?

Nach dem bevorstehenden Verkauf des Quängelkindes Ousmane Dembélé ist die dringlichste Frage der Sportmedien fünf Tage vor Schließung des Transferfenster: Wen holt der BVB jetzt? Wie geht die Kette weiter, die Paris mit dem Kauf von Neymar ausgelöst hat und die jetzt den BVB erreicht hat?

Die Spuren führen – wie so oft bei der Dortmunder Borussia – nach Frankreich. Vor allem die Namen von Malcom (20, Girondins Bordeaux) und Maxwel Cornet (20, Olympique Lyon) las man in den vergangenen Wochen immer wieder. Laut Bild sind beide Transfers ebenso vom Tisch wie die grundsätzlich grenzdebil wirkende Idee, Julian Draxler könnte seine Zelte in Dortmund aufschlagen. Dessen Beziehung zu vielen Schalker Fans mag nach dem Wechsel zum VfL Wolfsburg nachhaltig gelitten haben, doch betrachtet man allein die Social-Media-Kanäle des Confed-Cup-Kapitäns, wird deutlich, wie sehr seine Markenbildung auf seiner Knappenvergangenheit aufbaut.

Auch die Dortmunder unterliegen dem Neymar-Effekt

Ob es allein ein Medienreflex ist, nach den Dortmunder Verpflichtungen der letzten Jahre u.a. von Aubameyang (AS St. Etienne), Ousmane Dembélé (Stade RenneS) und Dan-Axel Zagadou (Paris St. Germain) die Lösung direkt in Frankreich zu suchen oder es sich dabei um realistische Szenarien handelt, ist noch unklar. Klar ist jedoch: Egal, wen der BVB holen will: So wie die Dortmunder Borussia den Preis bei Dembélé im Wissen um die Neymar-Millionen hochgetrieben hat, so wird das nun auch jeder Verein mit dem BVB tun.

Als Lösung wird nun auch Ajax Amsterdams Kasper Dolberg genannt. Preis: 50 Millionen Euro aufwärts. Für den BVB vielleicht sogar mit einem Extra-Bonus. Es wäre der teuerste Einkauf der Bundesligageschichte.

Wie dringend wird Ersatz benötigt?

Die Frage ist nun: Braucht der BVB Stand Jetzt, fünf Tage vor Schließung des Transferfenster, bei dem aufgehitzten Markt unbedingt einen Dembélé-Ersatz? Oder ist der Kader in der Lage, den Verlust des pubertären aber talentierten Hitzkopfs aufzufangen?

Wäre Marco Reus nicht verletzt, wäre die Antwort leicht gefunden: Man braucht keinen Ersatz! Doch Reus fällt noch den Rest des Jahres aus. Doch auch ansonsten sieht der Kader in der Theorie stark genug aus: André Schürrle, der sich beweisen könnte, der wiedergenesene Mario Götze, Neuzugang Maximilian Philipp sowie Shootingstar Christian Pulisic sind vielversprechende Kandidaten. Bleibt der wechselwillige Emre Mor wider Erwarten in Dortmund und arbeitet an seiner Mentalität, würde sich die Gruppe sogar noch erweitern, und mit Reus wären die Probleme gelöst.

Die Flügel voller Fragezeichen

So gut die Namen klingen, so groß ist doch das Risiko. Götze hat seit über einem Jahr nicht über einen längeren Zeitraum abrufen können und Zyniker sagen, dass diese Zeitspanne im Bezug auf André Schürrle nicht einmal ausreicht. Christian Pulisic hätte mit seinen immer noch 18 Jahren einen enormen Druck, und die Qualitäten von Maximilian Philipp sind auf höchstem Niveau noch nicht bewiesen. Von den Problemen um Emre Mor (Mentalität) und Marco Reus (Verletzungsanfälligkeit) ganz zu schweigen.

Auch bei Neuverpflichtungen wäre das Risiko groß

Doch so klug, wie Watzke und Co sich beim Theater um Dembélé verhalten haben, werden sie auch jetzt sein, sollten horrende Summen für Jungstars aufgerufen werden, die ja nun ebenfalls nicht zwingend Verstärkungen für den BVB sein müssen.

Sollte die Neymar-Kette jedoch eine Fortsetzung finden, gibt es schon bald den nächsten Verein, der sich dieselben Fragen stellen muss – mit noch weniger Zeit. Auch eine derzeit oft geforderte Verkürzung des Transferfensters würde diese Probleme auch nicht beheben. Aber nach vorne verlegen.

 

 

 

 

 

 

 

Permalink

Der Videobeweis – Supercup-Edition

Bereits beim Confed-Cup war der Videobeweis medial heiß diskutiert worden – durch Pannen wie der  oder einer simplen Nicht-Beachtung der Bilder durch den Schiedsrichter. Und selbst beim ersten „wichtigen“ Spiel der neuen Saison, dem Supercup zwischen Borussia Dortmund und Bayern München, reden alle im Nachhinein über den Videobeweis. Nicht über Peter Bosz, der als nächstes versuchen wird, die Sehnsucht der Dortmunder nach Jürgen Klopp vergessen zu machen. Fast nichts über die Umstrukturierungen bei Bayern München, wo die Verpflichtung von „Brazzo“ Salihamidzic und der Abgang von Reschke das Machtgefüge verschieben dürften.

Der Videobeweis: Direkt im Einsatz, direkt entscheidend

Nach beiden Treffern der Münchner herrschte zunächst Unsicherheit, ob die Treffer denn zählen.  Insbesondere das 1:1 durch Robert Lewandowski hatte in der ersten Zeitlupe abseitsverdächtig gewirkt. Nach Rücksprache mit dem Videoassistenten entschied Schiedsrichter Felix Zwayer auf Tor – die Fans bekamen aber bis zur Halbzeit keine weitere Einstellung zu sehen, um sich davon selbst noch einmal überzeugen zu können.

Einen Tag später wurde nun eingeräumt, dass es eine technische Panne gab, die dem Video-Assistenten in Halbzeit 1 keine Möglichkeit gab, eine Abseitslinie zu sehen. Er musste also bei Anblick verschiedener Perspektiven auf sein Augenmaß vertrauen. Eine immer noch wesentlich bessere Voraussetzung für eine richtige Entscheidung, als ein Linienrichter sie in der Live-Situation mit nur einem Blickwinkel besitzt. Das bewies dann das – nachträglich – veröffentlichte Bild der Situation von DFB und DFL.

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich viele Fans natürlich bereits ihre Meinung gemacht. Die Zweifler an der Sinnhaftigkeit des Videobeweises fühlten sich bestätigt. Die  Anerkennung beider Bayern-Tore nach Videobeweis-Situationen sorgte zudem für ein erhöhtes verschwörungstheoretisches Potenzial insbesondere in westlichen Regionen des Landes. Unabhängig davon, dass der Videobeweis die Legitimation der Treffer eigentlich erhöhen soll.

Das ZDF will Diskussionen – und diskutiert über den Videobeweis

Im ZDF wusste man bei der Interviewführung scheinbar auch nicht so recht, wohin man mit den Fragen sollte. In der Vergangenheit konnte man komplizierte Situationen immer gut ansprechem, die lieferten emotionale Antworten, ab und an sogar eine Tirade in Richtung der Schiedsrichter. Jetzt war das schwierig. Also wurden die Dortmunder Akteure immer wieder auf die Videobeweise angesprochen. Nuri Sahin zeigte die beste Reaktion: Bereits während der Frage rollte er lachend mit den Augen, und ging nicht auf die Suggestivfragen ein.

Zahlreiche Fans lassen sich wohl selbst nach dem Wochenende bei der Thematik nicht so leicht beruhigen. Die Unzufriedenheit ist nicht gänzlich unverständlich. Denn während das zweite Tor der Münchner so oft wiederholt wurde, dass Pro7 bereits überlegt, es als Nachfolger für The Big Bang Theory einzukaufen, hinterließ das 1:1 bei den Fans ein ungutes Gefühl – weil die klare Kommunikation lange fehlte.

Bei Misstrauen in die Technik hilft nur Kommunikation

Man müsste eigentlich denken, ein Videoschiedsrichter, der das Tor aus verschiedenen Perspektiven vergleicht, müsste das Vertrauen in die Richtigkeit der Entscheidungen erhöhen. Das scheint nicht der Fall zu sein, wenn die Kommunikation darüber nicht eindeutig ist. Selbst die nun veröffentlichten Standbilder sorgten bei Fans für die Forderung nach GIFs, um den Moment der Ballabgabe selbst bestimmen zu können. Andere wanderten auf den letzten Gehirnzellen des Wochenendes und vermuteten eine gezielte Photoshop-Montage hinter den Bildern.

Während bei derartigen Fans eh jegliche realitätsbildenden Maßnahmen vergebene Lebensmüh zu sein scheinen – das Vertrauen in den Videobeweis scheint so oder so nicht besonders stark zu sein. Der Videobeweis hat noch viel Arbeit vor sich – insbesondere hinsichtlich seiner Transparenz im Fernsehen und den Social Media danach – denn dort werden die Fans danach verlangen. Vielleicht führt mittelfristig kein Weg am Schiedsrichter vorbei, der mit Mikro am Mund erklärt, wann er warum neue Bilder zu sehen bekommt.

Was bedeutet das für die Zukunft der Torjubel?

Alles Maßnahmen, die zu einer Entlastung der Schiedsrichter und mehr richtigen Entscheidungen führen können. Aber umso komplexer sie ausfallen, umso länger nehmen sie in Anspruch. Die Spieler des FC Bayern gestern jubelten nach den Toren noch wie gewohnt. Ob man aber bald bei einem Ausgleichstreffer in der 90. Minute in Zukunft nicht erst grundsätzlich zwei Minuten warten muss, um zu erfahren, ob er zählt, dürfte für die Emotionsausbrüche von Fans und Spielern einen großen Unterschied darstellen.

Permalink

Battle of Britain

Kaum zu glauben, aber wahr: Sandro Wagners Dreierpack gegen San Marino war gestern nicht das Heftigste, was die WM-Qualifikation zu bieten hatte. Im Battle of Britain sah bis zur 87. Minute alles nach einem knappen Erfolg der Engländer aus.

Dann kam die Schlussphase, zusammen mit der altbekannten Glücksspieler-Phrase: „Ab der 85. Minute wird der Schein erst interessant“ und der sich aufdrängenden Frage: Wer ist eigentlich dieser Leigh Griffiths?