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Aubameyang: Nichts als die ganze Wahrheit!

aubameyangSeit gestern Abend rätselt Fußball-Deutschland: Was waren die „internen Gründe“, wegen derer Thomas Tuchel seinen Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang auf die Tribüne setzte? Sämtliche Sportredaktionen telefonierten die ganze Nacht wie wild und ignorierten dabei die eigentliche Begegnung zwischen der Dortmunder Borussia und Sporting Lissabon beinahe gänzlich. Um der Frage nachzugehen, die das Land bewegt. Aber die exklusiven Informationen, die hat sich Der Abstauber gesichert.

„Das Swag-Rad einfach überdreht“

Ein Insider erzählt, Pierre-Emerick habe in letzter Zeit sein Swag-Game noch einmal drastisch erhöht. Auch gestern glänzte er in ungeahntem Maße, sodass die Seite „Fußballer, die den Swag aufdrehen“ so langsam verzweifelt über neue Skalen zur Bewertung nachdenkt. Thomas Tuchel, selbst modisch eher unterambitioniert, warf seinem Stürmerstar vor, dass Swag-Rad einmal komplett überdreht zu haben. Demzufolge müsse er wieder bei 0 anfangen. Auf der Tribüne.

Marco weint, Mario schweigt

Doch das sei letztendlich eine Ausrede Tuchels, erzählt uns der für gewöhnlich gut informierte Insider. Aubameyang habe in den vergangenen Tagen auch sämtiche Grenzen gegenüber seinen Mitspielern ausgelotet. So sei er zu dem professionellen FIFA-Cover-Modell und Teilzeitfußballer Marco Reus gegangen, um zu fragen, ob er dessen Titelsammlung sehen könne. Marco brach daraufhin in Tränen aus und droht, für das nächste Shooting auszufallen.

Auch vor den Neuzugängen machte der Gabuner nicht halt. So zwickte er Mario Götze bei nahezu jeder Gelegenheit in dessen hauseigenen Speckmantel. Dem jungen Emre Mor erzählte er, dass Tätlichkeiten in der Bundesliga üblicherweise ungeahndet blieben. Seinem Kollegen Matthias Ginter gab er absichtlich verheerende Styling-Tipps für Meet & Greets mit Prominenten und sogar Michael Zorc jagte er Angst ein, indem er einen Vertrag fälschte, der Matthias Sammer als seinen designierten Nachfolger auszeichnete.

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Wird so schnell nicht mehr von Justin hören: Matthias Ginter.

Swarovski-Shirt als Zünglein an der Waage

So war es letztendlich die Mannschaft, die an Trainer Tuchel herantrat und eine Reaktion forderte. Dieser begrüßte zwar ausdrücklich die Speckfummeleien zwischen seinem Stürmer und Weltmeister Götze, konnte aber schlussendlich nach Akteneinsicht der letztmonatigen Vergehen des Stürmers nicht umhin, eine Verwarnung auszusprechen. Als der Stürmer anschließend mit einem Jürgen-Klopp-Shirt unter dem Trikot auflaufen wollte, zog Tuchel die Reißleine.

Das Shirt sollte komplett aus gefärbten Swarovski-Steinen bestehen und 3,5 Kilogramm wiegen. Der notorische T-Shirt-Gegner Adrian Ramos nutzte die Gunst der Stunde und schoss das 1:0-Siegtor. Was anschließend in den Medien keinen mehr interessieren sollte.