Artikelformat

Dietmar Beiersdorfer: Unweigerlich vor dem Aus? (Audio)

Der HSV befindet sich – mal wieder – in der Krise. Trotz teurer Neuzugänge wie Filip Kostic vom VfB Stuttgart oder hochgelobter Talente wie Alen Halilovic scheint es beim Hamburger Sportverein wieder eine Saison zu werden, indem man konstant gegen die Einstellung der Bundesliga-Uhr im Stadion spielt. Auch die Entlassung von Trainer Bruno Labbadia änderte nichts am Negativtrend. Nachfolger Markus Gisdol gelang es ebenfalls nicht, den ersten Saisonsieg in der Bundesliga einzufahren. Und inzwischen sind bereits neun Spieltage vergangen.

Niederlage gegen den 1. FC Köln: „Ergebniskrise“?

Bei der 0:3-Niederlage gegen den 1. FC Köln täuscht das deutliche Ergebnis über eine gute Leistung der Hamburger hinweg. Dies hatte auch damit zu tun, dass Stürmer Bobby Wood seiner Truppe mit seiner Tätlichkeit einen Bärendienst erwies. Allein an der Situation ändert sich dadurch wenig. Dietmar Beiersdorfer sprach im Anschluss von einer „Ergebniskrise“. Aber ist es wirklich nur das? Kann Beiersdorfer in seiner Doppelrolle als Vorstandsvorsitzender und Sportdirektor effektiv arbeiten? Ist das in Hamburg vielleicht generell überhaupt möglich?

Strukturproblem HSV?

In einer launigen Kölncampus Bewegungsmelder-Sendung habe ich mich mal ein wenig ausführlicher (14 Minuten) als gewohnt mit meinem Kollegen Lukas Scheid über den HSV und seinen Vorstandsvorsitzenden unterhalten. Dabei besprachen wir auch die Möglichkeit des oft beschworenen „reinigenden Abstiegs“ und über andere Vereine, die ähnliche Probleme aufweisen oder -wiesen wie der HSV. Im Studio herumlaufende Menschen, Faktenunsicherheit aber auch zahlreiche Phrasen inklusive.